11. September 2026

Vierlanden Cup beim SC4

Opti A

Am 5. und 6. September bin ich beim Vierlanden Cup 2026 im Segel-Club Vierlande gestartet. In Opti A waren 26 Segler dabei, und am Ende habe ich den 3. Platz erreicht.

Die Regatta hat mir sehr gut gefallen. Die Stimmung war richtig schön, und es hat viel Spaß gemacht, gegen Freunde aus anderen Vereinen zu segeln. Am Samstag hatten wir starken Wind mit Böen bis ungefähr 28 Knoten. Das war wirklich anstrengend und manchmal auch schwierig, aber genau solche Bedingungen finde ich spannend. Ich war sehr froh, dass trotz des starken Windes alle drei geplanten Wettfahrten gesegelt werden konnten.

Am Sonntag hatten wir noch zwei Starts. Im zweiten Rennen habe ich leider ein BFD bekommen. Dadurch bin ich in der Gesamtwertung auf den 3. Platz zurückgefallen. Natürlich war ich zuerst etwas enttäuscht, weil ein besseres Ergebnis möglich gewesen wäre. Trotzdem war meine Stimmung gut.

Anton Hartenstein wurde am Ende Fünfter und Yves Paul Poitiers belegte den 6. Platz.

Insgesamt waren es zwei tolle Regattatage mit viel Wind, spannenden Rennen und guter Stimmung. Ich freue mich schon auf die nächste Regatta!

Euer Mark (Opti A)

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Opti B

Am 5. und 6. September 2026 fand beim Segel-Club Vierlande (SC4) am Oortkatensee der Vierlanden Cup für die Klassen Opti A, B und C statt. Der kleine Verein in Hamburg war für mich kein unbekannter Ort. Schon im Frühjahr war ich bei der Oortkaten-Auftakt-Regatta dort am Start. Damals haben mir die familiäre Atmosphäre und die vielen netten Helfer so gut gefallen, dass ich auch beim Vierlanden Cup unbedingt dabei sein wollte. Für uns Hamburger war außerdem die kurze Anfahrt super. Die Vorfreude war schon auf dem Weg zum Hafen groß. Für mich ist das in der Saison die zehnte Regatta gewesen.

Dank der guten Organisation vor Ort fanden alle Teilnehmer schnell einen Platz für ihre Autos und Anhänger. So konnten die Boote zügig abgeladen und aufgebaut werden. Um 11 Uhr begann die Steuerleutebesprechung. Danach machten sich die Opti-A- und Opti-B-Segler bereit zum Auslaufen. Dank des guten Zugangs zum See konnten die Boote schnell ins Wasser gelassen werden. Durch die kurzen Wege war das Wettfahrtgebiet schnell erreicht. Ein weiterer Vorteil des Oortkatensees ist die Nähe des Wettfahrtgebiets zum Ufer. Das Startschiff und die Luvtonne lagen nur wenige Meter vom Land entfernt. So konnten die Eltern die Rennen bestens vom Ufer aus verfolgen.

Das Wetter zeigte sich am Samstag von seiner wechselhaften Seite. Es gab Sonne aber auch teils kräftige Regenschauer mit starken Böen. Der Wind wehte zunächst mit rund 4-5 Beaufort und sollte im Laufe des Tages noch zunehmen. Außerdem waren für den Nachmittag Gewitter vorhergesagt.

Um 12 Uhr war das erste Ankündigungssignal für Opti-A. Kurz darauf gingen auch wir Opti-B-Segler an den Start. Die Böen von teils mehr als 25 Knoten forderten die Teilnehmer jedoch ganz schön heraus. Einige Segler kenterten. Nach zwei Wettfahrten entschied die Wettfahrtleitung wegen der Wetterlage, die Opti-B-Flotte zurück in den Hafen zu schicken. Die Opti-A-Segler konnten dagegen noch eine dritte Wettfahrt segeln. Darauf waren wir Opti-B-Segler ehrlich gesagt ein bisschen neidisch.

Zurück an Land konnten sich alle mit Kuchen und Grillwurst stärken. Dann kam ein besonderes Highlight im SC4: der Eiswagen. Sofort machten sich Hektik breit und viele Kinder machten auf die Suche nach etwas Kleingeld bei ihren Eltern und holten sich trotz des Regens eine große Portion Eis.

Am Sonntag war das Wetter viel freundlicher. Der Regen war verschwunden und die Sonne schien. Sorgen bereitete jedoch zunächst der Wind. Auf dem See war kaum Wind zu erkennen. Uns war schon etwas mulmig, denn wir wollten natürlich alle noch unsere dritte und vierte Wettfahrt segeln. Doch rechtzeitig zum Auslaufen setzte genügend Wind ein, sodass die geplanten Wettfahrten starten konnten. Die leichten Winde verlangten den Seglern viel Konzentration ab. Ständig musste beobachtet werden, wie sich der Wind entwickelte und wo die besten Böen zu finden waren. Als der Wind zwischenzeitlich fast komplett einschlief, gab es eine längere Startverschiebung auf dem Wasser. Zum Glück kehrte der Wind später zurück, sodass wir in Opti B noch unsere vierte Wettfahrt segeln konnten. Damit gab es auch einen Streicher in der Wertung. Darüber freuten sich alle sichtbar.

Nach dem Segeln wartete wieder der Eiswagen auf uns. Nach dem erfolgreichen Segeltag war das für uns Kinder genau das Richtige. Die großen Eisportionen schmeckten nach dem Segeln besonders lecker. Danach warteten alle gespannt auf die Siegerehrung.

In der Klasse Opti A gingen 26 Seglerinnen und Segler an den Start, in Opti B waren es 32 Boote. Bei der Siegerehrung bekam jedes Kind einen Preis. In Opti A gewann Anna Krupp vom Norddeutschen Regatta Verein vor Alexander Janjuah vom Blankeneser Segel-Club und Mark Zakharov vom Norddeutschen Regatta Verein.

In Opti B hat Daan Oke Cornelius vom Segelverein Bremen-Burg vor Felix van Kempen vom Wassersportverein Wulsdorf gewonnen. Ich selbst freue mich über den dritten Platz. Neben einem Pokal bekam ich auch die Möwe „Optimus“ der Klassenvereinigung und durfte den Regattabericht schreiben. Der Sieger konnte nach bei der Siegerehrung mit einer Flasche Wasser noch die Anwesenden nass spritzen. Dabei habe ich von Daan Oke eine ordentliche Ladung Wasser über den Kopf geschüttet bekommen.

In Opti C setzte sich Lino Leohold vom Verein Wassersport Vegesack gegen 18 weitere Teilnehmer durch.

Die Siegerehrung war fröhlich und lustig und bildete den gelungenen Abschluss eines tollen Segelwochenendes. Spannende Rennen, anspruchsvolle Segelbedingungen und natürlich der Eiswagen machten den Vierlanden Cup 2026 zu einer gelungenen Veranstaltung. Vielen Dank an den SC4 und alle Helfer, die diese Regatta organisiert haben. Ich freue mich schon auf die nächsten Regatten beim SC4.

Jonas Gils, GER 1861, Norddeutscher Regatta Verein

Fotos: privat / Segel-Club Vierlande e.V.